Mittelaltermarktmusik mit dem Dulcimer
Der Dulcimer ist ein vielseitiges Instrument. Auch in der Mittelalterszene findet er zunehmend Beachtung. Wer schnell und einfach Mittelaltermarktmusik machen möchte und am Lagerfreuer bewährte Mittelaltermarktklassiker wie z.B. Tourdion, Bärentanz, In Taberna, Männer mit Bärten... spielen möchte ohne dabei monatelang proben zu müsssen, ist mit dem Mountain Dulcimer sehr gut beraten.
Traditionelle Spielweise und CC-A-D Stimmung
Die einfachste und schnellste Möglichkeit ist dabei den Dulcimer auf CC-A-D zu stimmen und ihn in der traditionellen Spielweise mit einem Holzstöckchen (Noter) zu spielen. Die meist doppelt ausgeführte Melodiesaite wird mit dem Noter an den entsprechenden Bünden niedergedrückt. Die beiden zusätzlichen Saiten des Instrumentes werden jeweils gleichzeitig mit angeschlagen. Durch die immer gleich klingenden Begleitsaiten entseht ein "Borduncharakter" der uns auch von der Marktsackpfeife oder der Drehleier bekannt ist (Borduninstrumente / Bordunmusik).
Wer möchte kann seinen Dulcimer auch auf "A" stimmen (GG-E-A) um in der verbreiterten Tonlage wie die sonst üblichen Marktsäcke zu sein. Hierzu sollten jedoch etwas stärkere Saiten aufgezogen werden (Bariton-Dulcimer). Dies ist übrigens bei allen Dulcimus- und McSpaddenmodellen die hier im Shop angeboten werden auf Anfrage jederzeit möglich.
So funktioniert die Dulcimer-Tabulatur:
Eine Tabulatur für den Mountain Dulcimer ist eine vereinfachte musikalische Notation, die speziell dafür gedacht ist, das Spielen auf diesem Instrument zu erleichtern — besonders für Anfänger oder Menschen, die keine klassischen Noten lesen möchten.
Der Mountain Dulcimer hat in der Regel vier Saiten wobei die Melodiesaiten doppelt ausgeführt ist. Die Tabulatur zeigt, welche Saite gespielt wird und auf welchem Bund. Anstelle von traditionellen Noten werden Zahlen verwendet, die die Bünde angeben, die du greifen sollst. Viele Tabulaturen beinhalten auch Hinweise zur Spielrichtung, wie Auf- und Abschläge des Plektrums oder Fingers. Oft wird die Melodielinie auf der obersten Saite gespielt, während die unteren als Drohnen (gleichbleibende Töne) oder Begleitung verwendet werden.

